Natürlich geht auch bei der Feuerwehr nichts ohne Nachwuchs. Wir wollen mit Spiel und Spaß das Interesse für den Feuerwehrdienst wecken. Außerdem wollen wir dabei Kameradschaft, Teamarbeit und die Disziplin schärfen.

Wer wir sind

Die Jugendfeuerwehr beim Besuch der BF in Cottbus
Die Jugendfeuerwehr beim Besuch der BF in Cottbus

Zur Zeit sind 19 Jungen und 4 Mädchen in der Kolkwitzer Jugendfeuerwehr aktiv. Wir freuen uns aber immer über Zuwachs.

Eine Übersicht aller Artikel auf unserer Seite, die sich mit der Jugendfeuerwehr befassen

Ein Wochenende wie ein Berufsfeuerwehrmann

Auf dieses Oktoberwochende haben die Jungs und Mädchen der Kolkwitzer Jugendfeuerwehr hingefiebert: Von Freitag bis Sonntag (20.-22.10.) gehörten das Gerätehaus und alle Fahrzeuge ausschließlich ihnen. Beim Ausbildungsjugendlager konnten sie beweisen, was sie das ganze Jahr über geübt haben.


Beim Antritts-Appell am Freitagabend war den 14 Jungen und Mädchen noch nicht klar, dass sie nicht viel Zeit hatten, Ihr Feldbetten-Lager im großen Saal einzurichten. Denn schon eine Viertelstunde, nachdem sie die Betten bezogen hatten, ertönte das erste Mal der Gong im Schlafraum: „Einsatz für die Jugendfeuerwehr, sammeln vorm Gerätehaus!“ rief eine Stimme die Truppe zusammen. Der Einsatz war natürlich nur simuliert: Die Betreuer der Ortswehr Kolkwitz hatten sich einiges einfallen lassen, um den Nachwuchs zu fordern: Jetzt ging es zum Beispiel darum, eine vermisste Person auf dem Nachbargrundstück zu suchen. Am Sonnabend wurde erstmal rund um das Gerätehaus ein  Ausbildungsparcours aufgebaut: Fahrzeugkunde, Löschangriff, Brände löschen mit dem Feuerlöscher waren einige der Punkte.

Auch ein fremdes Fahrzeug gab es zu erkunden: Die Ortswehr Krieschow stellte ihr TLF zur Verfügung. Sogar das Sprungkissen wurde aufgeblasen, drin landete aus Sicherheitsgründen allerdings nur das Maskottchen der Jugendfeuerwehr. Das Ganze wurde begleitet von einem Kamerateam des rbb. Reporterin Joanna Jambor war ganz beeindruckt, was die Kolkwitzer Jugend so alles drauf hat und ließ sich vom Feuerwehrnachwuchs alles ganz genau erklären.


Am Nachmittag wurde das Gelernte in die Tat umgesetzt: Ein simulierter Waldbrand musste gelöscht werden, bevor der nächste Einsatz kam: Die Firma Auto- und Industrieverwertung Kolkwitz hatte dankenswerterweise ein Schrottauto zur Verfügung gestellt, das jetzt von der Jugendfeuerwehr fachmännisch zerlegt wurde, um eine Puppe aus dem Fahrzeug zu schneiden. Wenn gerade kein „Einsatz“ war, trugen die Kinder und Jugendlichen Kickerturniere in der Fahrzeughalle aus oder genossen schöne Stunden an Grill und Lagerfeuer. Natürlich durfte auch die traditionelle Nachtwanderung nicht fehlen. Denn, das gab Gemeindewehrführer Jürgen Rehnus dem Nachwuchs mit auf den Weg, soll ja bei all der Ausbildung der Spaß nicht zu kurz kommen.

Im großen Saal wurde das Lager aufgeschlagen

Am Ende zeigten sich Jung und Alt erschöpft aber zufrieden. Jugendwart Christian Otte: „Ein großes Dankeschön an die bis zu 15 Betreuer, die sich teilweise das komplette Wochenende für den Nachwuchs um die Ohren geschlagen haben. Alle Übungsszenarien wurden hervorragend absolviert und sogar der Zeitplan perfekt eingehalten.“ So ein entspanntes Ausbildungsjugendlager hat der Jugendwart noch nicht erlebt, sagt er. Und so konnte er beim Abschlussappell voller Stolz verkünden, dass das Ganze
im kommenden Jahr in die fünfte Auflage gehen wird. Mal sehen, was sich die Kolkwitzer KameradInnen dann für den Nachwuchs einfallen lassen werden….

Das Fernsehen ist da

Das rbb Fernsehen hat unsere Jugendfeuerwehr beim Jugendlager besucht. Reporterin Joanna Jambor wollte viel über die Ausbildung wissen, wo welcher Schlauch hinkommt und was man alles lernen muss, wenn man Feuerwehrmann werden will.

Dabei hat sie auch mal selbst angepackt. Ins Sprungpolster hüpfen durfte sie allerdings aus Sicherheitsgründen nicht. Das hat lieber unser Maskottchen vorgemacht:

Zu sehen ist das ganze heute Abend im Wetterbericht bei „Brandenburg Aktuell“ um kurz vor 20 Uhr und eine Woche lang online

Ausbildungsjugendlager

Dieses Wochenende ist das Kolkwitzer Gerätehaus wieder komplett in den Händen der Jugendfeuerwehr. Die haben in den letzten Wochen verschiedene Szenarien, trainiert, die sie bis Sonntag in die Tat umsetzen können

  • Löschangriff nass
  • Technische Hilfe
  • Fahrzeugkunde
  • Einsatzstelle ausleuchten

Die 13 Jungen und Mädchen, werden also eine Menge lernen und vertiefen. Aber bei allem soll natürlich der Spaß nicht zu kurz kommen, so Gemeindewehrführer Jürgen Rehnus bei seiner Begrüßungsansprache

Wir wünschen allen ein tolles, aufregendes und vor allem unfallfreies Wochenende!

Jahreshauptversammlung

Nach einem Rekordjahr 2015 mussten die Kameradinnen und Kameraden der Kolkwitzer Ortswehr im Jahr 2016 deutlich weniger ausrücken. Erfreulich: Egal ob mitten in der Nacht oder tagsüber – kein einziger Einsatz musste wegen mangelndem Personal ausfallen. Allerdings spielt die Freiwillige Feuerwehr immer öfter lediglich Türöffner für den Rettungsdienst, kritisiert die Wehrführung. Hier besteht Handlungsbedarf.

Der Kolkwitzer Ortswehrführer Ralf Pujo hat die 40 Einsätze aus dem Jahr 2016 analysiert und wieder zeigt sich, dass der Name Feuerwehr schon seit Jahren kaum noch richtig zutrifft: Natürlich gab es auch Feuer, die die 35 Kameradinnen und Kameraden im vergangenen Jahr löschen mussten. Von schmorender Elektrik bis zum Großbrand bei Ricken in Vetschau, wo das Kolkwitzer Tanklöschfahrzeug im Einsatz war. Von Waldbränden blieb die Großgemeinde im letzten Jahr verschont. 11 Brandeinsätzen standen allerdings 29 Hilfeleistungseinsätze gegenüber. Dazu zählen z.B. Verkehrsunfälle, die nach einem unfallreichen Jahr 2015 im vergangenen Jahr glücklicherweise ebenfalls zurückgegangen sind. Außerdem wurde die Kolkwitzer Ortswehr deutlich seltener gerufen, um dem Rettungsdienst dabei zu helfen, Patienten aus der Wohnung zu tragen. Waren 2015 noch 15 sogenannte Tragehilfen zu verzeichnen, so waren es 2016 nur noch 6. Sorgen bereitet Ralf Pujo allerdings, dass die Feuerwehr im vergangenen Jahr immer wieder gerufen wurde, weil der Rettungsdienst nicht zu Patienten in die Wohnung kam. „Letztendlich schaffen wir hier nur den Zugang, damit der Rettungsdienst hineinkommt. Hier sehe ich einen Handlungsbedarf. Der Großteil der Alarmierungen wurde durch  Hausnotruf-Dienste ausgelöst. Wenn ich diesen Service anbiete, muss ich mir auch überlegen, wie der Rettungsdienst zum Patienten kommt.“ In Einrichtungen mit betreutem Wohnen könnten z.B. Schlüsseldepots für Rettungskräfte installiert werden. Auch der stellvertretende Gemeindewehrführer, Steffen Theiler, drängt auf eine Lösung des Problems: „Gerade die Kolkwitzer Ortswehr wird zu fast allen Türöffnungen im Gemeindegebiet gerufen, weil sie entsprechend ausgerüstet ist. Das sind sehr viele Einsätze. Und zwar zu allen Tages- und Nachtzeiten. Da fällt es auf Dauer vielen Kameraden schwer, sich zu motivieren. Der Landesfeuerwehrverband und auch der Kreisbrandmeister arbeiten momentan daran, dass die Feuerwehr in diesem Bereich entlastet wird.“
Steffen Theiler warf noch einen weiteren Blick in die Zukunft: Gerade haben die Gemeindevertreter die neue Feuerwehrkonzeption beschlossen und damit auch den Weg frei gemacht für ein neues Löschfahrzeug, das dann auch Platz für die ganzen Ausrüstungsgegenstände bietet. Zukunftsfähig ist auch die Jugendfeuerwehr aufgestellt: Jugendwart Christian Otte kann auf ein regelrechtes Rekordjahr zurückblicken: Die Kinder- und Jugendabteilung ist auf 19 Jungen und 4 Mädchen gewachsen. Die haben 30 Übungen absolviert, an Wettkämpfen und Jugendlagern teilgenommen.

Die Jahreshauptversammlung ist natürlich auch immer ein guter Anlaß, verdiente Kameradinnen und Kameraden für langjährige Tätigkeit in der Feuerwehr zu ehren und zu befördern.

zum Hauptfeuerwehrmann wurde befördert:

William Janhoefer

zum Löschmeister wurden befördert:

Christian Bobowk, René Buchan, Sascha Erler

zum Hauptlöschmeister wurden befördert:

Dennis Koal, Martin Mathow, Christian Otte

Zum Hauptbrandmeister wurde befördert:

Mathias Kappa

Zum 1. Hauptbrandmeister wurde befördert:

Ralf Pujo

Technisch und personell ist die Kolkwitzer Ortswehr also gut aufgestellt für die Zukunft und hofft trotzdem, dass sie 2017 nicht allzu oft gerufen werden muss.

Finanzspritze für die Jugendfeuerwehr

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Ein spannendes Wochenende liegt hinter den Mädchen und Jungen der Kolkwitzer Jugendfeuerwehr. Drei Tage lang gehörte das Gerätehaus komplett dem Nachwuchs: Beim Ausbildungslager probten sie den Feuerwehralltag in Theorie und Praxis. Ausflüge, Orientierungsläufe und simulierte Einsätze sorgten nicht nur für einen erweiterten Erfahrungsschatz sondern auch für jede Menge Spaß.

Eine besondere Erfahrung für die Kinder und Jugendlichen, die eine Menge Aufwand für die Betreuerinnen und Betreuer und die Kolkwitzer Ortswehr bedeuteten. Nicht nur zeitlich, sondern auch finanziell. Gut, dass die Jugendfeuerwehr seit mehreren Jahren einen großzügigen Unterstützer an ihrer Seite hat: Mathias Beil brachte zum Appell am Freitag einen dicken Scheck über 1.200€ zum Gerätehaus: „Ich finde es sehr wichtig, was die Feuerwehr hier macht und freue mich, wenn ich den Kindern und Jugendlichen eine gute Ausbildung ermöglichen kann. Sie lernen hier ja nicht nur die Feuerwehrkentnisse, sondern auch Teamfähigkeit und etwas fürs Leben.“

Verdient haben sich die Nachwuchskameradinnen und Kameraden den Zuschuss zu ihrem Jugendlager ein Stück weit selbst. Im vergangenen Jahr halfen sie dem Metallunternehmer beim Weihnachtsbaumverkauf auf seinem Betriebsgelände.

Blau(licht)fichten

Übergabe Pullover BeilWie bereits im letzten Jahr hat die Feuerwehr beim Weihnachtsbaum auf dem Gelände der Firma Beil in Kolkwitz geholfen.

Die Einnahmen sollen auch diesem Jahr der Jugendfeuerwehr zugute kommen. Dafür wollten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr danke sagen und überreichten dem Ehepaar Beil einen Jugendfeuerwerhr-Pullover. Schließlich können sich die 12 Jungen und Mädchen aufgrund der Spende aus dem Vorjahr jetzt in wärmende Fleece-Jacken hüllen.

Hier ein Artikel der Lausitzer Rundschau zu der Aktion

Jugendausbildungslager

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12 Mädchen und Jungs der Kolkwitzer Jugendfeuerwehr haben ein aufregendes Wochenende hinter sich. Sie schlugen 3 Tage lang ihr Lager im Gerätehaus auf. Neben Orientierungslauf, Lagerfeuer und ein bißchen Theorie stand vor allen Dingen die praktische Übung auf dem Programm, teilweise auch sehr überraschend. So ging am frühen Sonnabend Nachmittag die Sirene. Die Alarmierung galt allerdings nicht den Erwachsenen, sondern der Jugendfeuerwehr. Sie wurden zu einem simulierten Verkehrsunfall mit Ölspur gerufen.
Nach dem „Einsatz“ gab es nur eine kurze Verschnaufpause. Denn der nächste Notruf ging ein: Auf einem Werksgelände war eine Person unter einem Stahlträger eingeklemmt. Die Jungen und Mädchen lernten bei dieser Gelegenheit den richtigen Umgang mit Schere, Spreizer und Luftkissen.

Ausbildungslager

Appell
Antreten zum Apell – das Jugendlager beginnt förmlich

Das Gerätehaus der Kolkwitzer Feuerwehr ist am diesem Wochenende komplett in den Händen der Nachwuchsfeuerwehrleute. Die 13 Mitglieder der Kolkwitzer Jugendfeuerwehr schlagen dort im wahrsten Sinne des Wortes ihr Lager auf, um gemeinsam Einsätze zu üben, viel zu lernen und natürlich auch eine Menge Spaß miteinander zu haben. Unter anderem fahren sie die „Profis“ der Berufsfeuerwehr in Cottbus besuchen und können im Anschluss in einer realitätsnahen Übung aber demonstrieren, dass in ihnen echte Nachwuchsfeuerwehrfrauen und -Männer stecken. Das genaue Einsatzszenario ist noch geheim, doch die Kameraden der aktiven Wehr haben sich auch in diesem Jahr etwas spannendes einfallen lassen. Der besondere Reiz: Die „Großen“ überlassen für die Dauer des Lagers das komplette Gerätehaus, samt Einsatzfahrzeugen Spezialtechnik dem Nachwuchs.
Die Einsatzbereitschaft ist im Ernstfall natürlich weiterhin gesichert.