{"id":1071,"date":"2016-05-04T13:43:01","date_gmt":"2016-05-04T11:43:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ff-kolkwitz.de\/?p=1071"},"modified":"2016-05-04T13:43:01","modified_gmt":"2016-05-04T11:43:01","slug":"ein-dankeschoen-fuer-die-lebensretter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ff-kolkwitz.de\/?p=1071","title":{"rendered":"Ein Dankesch\u00f6n f\u00fcr die Lebensretter"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_1074\" aria-describedby=\"caption-attachment-1074\" style=\"width: 2721px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.ff-kolkwitz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Lebensretter03.jpg\" rel=\"lightbox[1071]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1074\" src=\"https:\/\/www.ff-kolkwitz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Lebensretter03.jpg\" alt=\"Retter und Gerettete: Christel Kujawa bedankt sich mit einem Pr\u00e4sentkorb bei ihren Lebensrettern\" width=\"2721\" height=\"1814\" srcset=\"https:\/\/www.ff-kolkwitz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Lebensretter03.jpg 2721w, https:\/\/www.ff-kolkwitz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Lebensretter03-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.ff-kolkwitz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Lebensretter03-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 2721px) 100vw, 2721px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1074\" class=\"wp-caption-text\">Retter und Gerettete: Christel Kujawa bedankt sich mit einem Pr\u00e4sentkorb bei ihren Lebensrettern<\/figcaption><\/figure>\n<p>So etwas erleben Feuerwehrleute auch nicht jeden Tag: Eine Berlinerin, die die<br \/>\nKameradinnen und Kameraden der Kolkwitzer Ortswehr im vergangenen Herbst<br \/>\naus dem Auto geschnitten haben, stand pl\u00f6tzlich \u2013 mit einem dicken Pr\u00e4sentkorb<br \/>\nbepackt &#8211; beim Maibaumstellen in Kolkwitz, um sich bei ihren Lebensrettern zu<br \/>\nbedanken.<br \/>\nChristel Kujawa kann sich noch gut an den 18. August 2015 erinnern. Sie war auf<br \/>\ndem Weg von Berlin nach Cottbus, um ihre Schwiegertochter und ihre 3 j\u00e4hrige<br \/>\nEnkelin zu besuchen. Auf der L49, H\u00f6he Glinziger Teiche endete ihre Reise<br \/>\nabrupt, als sie mit einem anderen Auto zusammenstie\u00df. \u201eIch hatte mehrere<br \/>\nHalswirbel gebrochen, innere Blutungen und der Arm war zertr\u00fcmmert. Das war<br \/>\nwirklich knapp.\u201c Bis Januar sa\u00df Christel Kujawa im Rollstuhl, lernte langsam<br \/>\nwieder laufen. Und sie bem\u00fchte sich um einen Kontakt zu den Menschen, die ihr<br \/>\ndamals geholfen haben: Dem Rettungsdienst und nat\u00fcrlich auch der Feuerwehr.<br \/>\n\u00dcber Facebook und Schwiegertochter kam der Kontakt zu Norman Hoffmann<br \/>\nzustande, der im Herbst als einer der ersten an der Einsatzstelle war und sie bei<br \/>\nihrem Besuch in Kolkwitz sofort wiedererkennt: \u201eIch kann mich noch gut an das<br \/>\nGesicht erinnern. Und daran, dass mir sofort der Kindersitz im Auto aufgefallen<br \/>\nist.\u201c Die 3 J\u00f6hrige Enkelin und die Schiegertochter, die mit im Auto sa\u00dfen kamen mit leichten Verletzungen davon. Bei Christel Kujaw gestaltete sich die Rettung schwieriger: Innerhalb von 20 Minuten konnten die Kameraden Christel Kujawa aus ihrem Auto befreien. Sekunden kamen ihr dabei wie Stunden vor, daran erinnert sich die Berlinerin noch genau. Auch kleine Details haben sich in ihr Ged\u00e4chtnis gebrannt, wie eine gelbe Decke, die die Feuerwehrleute \u00fcber die T\u00fcr gelegt haben. Das war ein Schutz vor Scherben und scharfen Kanten, erkl\u00e4ren ihr die Kolkwitzer Kameraden und machen ihr auch das Angebot, sich die Ger\u00e4tschaften anzusehen, mit denen sie aus dem Auto geschnitten wurde. Was Christel Kujawa sofort annimmt. Und so geraten Retter und Gerettete in angeregte Gespr\u00e4che \u00fcber Schere und Spreizer, das richtige Vorgehen am Einsatzort und das regelm\u00e4\u00dfige \u00dcben, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt. Und am Ende legt die Berlinerin noch selbst Hand an: Aus ihrem Auto holt sie einen dicken Pr\u00e4sentkorb hervor: \u201eIch habe mir lange \u00fcberlegt, wie man sich bei seinen Lebensrettern angemessen bedanken kann und habe dann gedacht, ich packe einen ordentlichen Verpflegungskorb zusammen, der kann dann bei einem entsprechenden Anlass gepl\u00fcndert werden.&#8221;<br \/>\nEigentlich haben die Frauen und M\u00e4nner der Kolkwitzer Wehr \u2013 gemeinsam mit<br \/>\nden Kr\u00e4ften aus Klein Gaglow, Glinzig und Limberg &#8211; nur ihre Arbeit gemacht,<br \/>\nmeint Ortswehrf\u00fchrer Ralf Pujo, als er den schweren Korb entgegen nimmt, aber:<br \/>\n\u201eEs kommt nicht allzu oft vor, dass wir nach einem Einsatz erfahren, wie es den<br \/>\nMenschen geht, denen wir geholfen haben. Und wenn wir eine Frau nicht nur<br \/>\nrechtzeitig aus dem Auto bekommen, sondern sie jetzt auch wieder laufen kann,<br \/>\ndann zeigt das, dass wir eine gute Arbeit gemacht haben.\u201c<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-1071 gallery-columns-2 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.ff-kolkwitz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Lebensretter04.jpg' rel=\"lightbox[1071]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"250\" height=\"141\" src=\"https:\/\/www.ff-kolkwitz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Lebensretter04-250x141.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1075\" srcset=\"https:\/\/www.ff-kolkwitz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Lebensretter04-250x141.jpg 250w, https:\/\/www.ff-kolkwitz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Lebensretter04-850x478.jpg 850w, 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