Verkehrsunfall

Auf der Kreuzung am Gewerbegebiet Krieschow gab es einen Unfall zwischen einem Kleinwagen und einem LKW. Die Fahrerin des Autos wurde dabei verletzt und eingeklemmt. Die Feuerwehr unternahm die Erstversorgung der Patientin, sicherte die Unfallstelle, stellte den Brandschutz sicher und klemmte die Fahrzeugbatterie ab.

Anschließend wurde in Absprache mit dem Rettungsdienst mit Schere und Spreitzer die Seitentür des Autos entfernt. Anschließend konnte die Patientin in den Rettungswagen gebracht werden.

Garagenbrand

Zwei Garagen hatten angefangen zu brennen. Die Feuerwehr löschte den Brand unter Atemschutz. Eine Person musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus, mehrere abgestellte Fahrzeuge wurden durch Flammen und Hitze beschädigt.

Fotos: René Badack

Kellerbrand

In einem Einfamilienhaus hatte der Heizkessel im Keller angefangen zu brennen. Unter Atemschutz konnte die Feuerwehr den Brand löschen. Mit dem Hochleistungslüfter wurde der Keller belüftet. Die Anwohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und wurden nicht verletzt.

Waldbrand

Die Feuerwehr Kolkwitz wurde gemeinsam mit zahlreichen anderen Wehren in einen Wald bei Zahsow gerufen. Dort standen mehrere Hektar Waldboden in Flammen. Dabei arbeiteten Wehren aus Cottbus, dem Spree-Neiße-Kreis und dem Oberspreewald-Lausitzkreis zusammen.

Die Einsatzstelle wurde dazu in verschiedene Abschnitte unterteilt.

Die Kolkwitzer Ortswehr übernahm dabei die Leitung über den Abschnitt 2. Unser TLF versorgte mehrere C-Rohre mit Wasser, mit denen der Waldbrand bekämpft wurde. Wegen der Rauchentwicklung mussten die Kräfte am Feuer teilweise unter Atemschutz arbeiten. Das TLF wurde von verschiedenen Fahrzeugen mit Wasser versorgt, die immer wieder zwischen Einsatzstelle und 2 eingerichteten Wasserentnahmestellen hin- und herpendelten.

Der Abschnitt 2 konnte nach einiger Zeit geschlossen werden, da das Feuer dort gelöscht war. Unsere Fahrzeuge wurden dann dazu eingesetzt, die anderen Einsatzstellen mit Wasser zu versorgen.

Als große Hilfe erwies sich der Traktor mit Wassertank, den die Ortswehr Kolkwitz durch die Eigeninitiative eines unserer Kameraden zu solchen Zwecken vorhält. 10.000 Liter Wasser sind im Waldbrand sehr hilfreich, aber auch schnell verbraucht.

Um Mitternacht wurde die Einsatzstelle verlassen, weil in der Dunkelheit keine Glutnester mehr zu sehen waren.