Ein praller Sack zum Jubiläum

Was als spontane Idee im Corona-Jahr 2020 begann, ist inzwischen zur festen Tradition geworden: Die Feuerwehr bringt den Weihnachtsmann zu den Menschen, die die Festtage nicht zu Hause im Kreise der Liebsten verbringen können.

Eine feste Station ist dabei das Ronald McDonald Haus in Cottbus. Die Familien waren in diesem Jahr zwar gerade unterwegs, aber der Kolkwitzer Feuerwehr-Weihnachtsmann wurde in gewohnt-gemütlicher Runde freudig von den Mitarbeiterinnen begrüßt und mit Keksen gefüttert, während seine Engelchen das Spielzimmer testen durften.

Im Ronald McDonald-Haus

Gemeinsam ließen wir die vergangenen fünf Jahre Revue passieren und natürlich legte der Weihnachtsmann auch was unter den Baum im Familienzimmer.

Im Ronald McDonald-Haus

Schon auf dem Weg ins benachbarte Universitätsklinikum MUL-CT musste der Weihnachtsmann das ein oder andere Mal anhalten, weil er von leuchtenden Kinderaugen entdeckt worden war. Natürlich durften die Kleinen – mit Einverständnis der Eltern – auch in den großen Sack greifen. Passenderweise war am Besuchstag gerade im Eingangbereich ein Konzert zugange, klar, dass die kleinen Besucher hier auch vom Weihnachtsmann beschenkt wurden. Auf der Kinderstation hatten wir uns im Vorfeld angekündigt, weil wir nicht nur mit Süßigkeiten kommen wollten, die ja nicht alle jungen Patientinnen und Patienten vertragen. Beim Kameradschaftsabend hatten wir gesammelt, wie in jedem Jahr haben wieder mehrere Kameraden auf ihre jährliche Aufwandsentschädigung verzichtet und es gab großzügige Spender, so dass wir einen Scheck über stolze 450 Euro an Chefärztin Dr. Simone Stolz überreichen konnten. Sie hatte davon bereits Bücher, Spielzeug und Rucksäcke für Insulinpumpen besorgt.

Scheckübergabe im MUL-CT

Wir erfuhren, dass 19 Kinder die Weihnachtstage auf der Station verbringen mussten und der Weihnachtsmann konnte für das ein oder andere strahlende Lachen sorgen, alleine dafür hatte sich der Aufwand gelohnt.

Bereits in der Vorwoche war der Feuerwehr-Weihnachtsmann in der Großgemeinde unterwegs, die Erzieherinnen der Naturkita Kinderwelten hatten im Vorfeld die Wunschliste übermittelt. Die Freude war groß, als der Weihnachtsmann mehrere Packungen Magnet-Bausteine vorbeibrachte.

In der Kita Zwergenstübchen hatten die Kinder eigentlich am Folgetag mit dem Weihnachtsmann gerechnet und waren etwas überrascht, dass er schon so zeitig kam. Doch der Feuerwehr-Weihnachtsmann konnte aufklären: Es gibt soviel zu tun, dass der Weihnachtsmann und sein Bruder sich die Arbeit teilen. Und so gab es bei der ersten von zwei Bescherungen auch hier Bücher und Spielzeug. Und ein kleines Ständchen für den Mann mit dem Sack.

Und dann gab es noch eine ganz besondere Station für den Weihnachtsmann. Denn auch fast schon traditionell nutzen wir die Weihnachtsaktion, um uns bei Menschen zu bedanken, die sich in der Gemeinde engagieren und/oder die Feuerwehr besonders unterstützen. Und so wunderte sich Sebastian Stöhr nicht schlecht, als der Weihnachtsmann auf dem Hof stand, als er nach Hause kam und für ihn und alle anderen Mitarbeiter des Bauhofs einige Geschenke überreichte. Denn der Bauhof – und vor allem Sebastian – ist immer da, wenn man ihn braucht. Sei es im Einsatz, oder bei Übungen. Egal, ob Technik gebraucht wird, oder Material. Die Überraschung war gelungen:

Der Weihnachtsmann bei Familie Stöhr

Wir bedanken uns bei allen, die diese Aktion seit Jahren unterstützen, sei es finanziell, organisatorisch oder auch personell. Ein besonderer Dank gilt unseren Engelchen Frieda und Pia und und natürlich dem Weihnachtsmann! Wir bedanken uns auch bei wie Henry Frenzel, der seiner alten Ortswehr einen großzügigen Betrag gespendet hat und beim Leiter des Kauflands Kolkwitz, Michelle Becker, der uns erneut jede Menge Süßigkeiten zur Verfügung gestellt hat. Und im kommenden Jahr wird der Weihnachtsmann wieder auf Tour gehen.