Brand Klein
Datum: 5. Juli 2026
Alarmzeit: 18:52 Uhr
Alarmierungsart:
Art: klein
Einsatzort: Kolkwitz, Am Klinikum
Mannschaftsstärke: 16
Fahrzeuge: HLF20 , KdoW , Wache
Weitere Kräfte:
Einsatzbericht:
Die Feuerwehr wurde wegen einer Rauchentwicklung in eine Kleingartenanlage gerufen. Der vermeintliche Brand stellte sich als Feuertonne heraus, die auf Aufforderung gelöscht wurde.
Tragehilfe
Datum: 5. Juli 2026
Alarmzeit: 9:37 Uhr
Alarmierungsart:
Art: Tragehilfe
Einsatzort: Kolkwitz, Friederich-Friesen-Straße
Mannschaftsstärke: 14
Fahrzeuge: HLF20 , Wache
Weitere Kräfte: Rettungsdienst
Einsatzbericht:
Die Feuerwehr unterstützte beim Transport eines Patienten in den Rettungswagen
Türnotöffnung (Fahrstuhl)
Datum: 29. Juni 2026
Alarmzeit: 21:11 Uhr
Alarmierungsart:
Art: Türnotöffnung
Einsatzort: Kolkwitz, Berliner Straße
Mannschaftsstärke: 15
Fahrzeuge: HLF20 , Wache
Weitere Kräfte: Rettungsdienst
Einsatzbericht:
Zwei Personen steckten in einem Aufzug fest, der zwischen zwei Etagen stehen geblieben war. Feuerwehr und Rettungsdienst öffneten die Fahrstuhltüren, anschließend wurde der Lift manuell bis zur nächsten Etage abgelassen, die Personen befreit und anschließend vom Rettungsdienst betreut.
Türnotöffnung
Datum: 28. Juni 2026
Alarmzeit: 14:02 Uhr
Alarmierungsart:
Art: Türnotöffnung
Einsatzort: Kolkwitz, Bahnhofstraße
Mannschaftsstärke: 12
Fahrzeuge: HLF20 , Wache
Weitere Kräfte: Rettungsdienst
Einsatzbericht:
Die Feuerwehr verschaffte dem Rettungsdienst Zugang zu einem Patienten. Anschließend unterstützte die Feuerwehr beim Transport der Person in den Rettungswagen.
Kleinbrand
Datum: 24. Juni 2026
Alarmzeit: 15:20 Uhr
Alarmierungsart:
Art: klein
Einsatzort: Kolkwitz, Gerhard-Hauptmann-Straße
Mannschaftsstärke: 6
Fahrzeuge: HLF20
Weitere Kräfte:
Einsatzbericht:
Es brannte Unrat, der beim Eintreffen der Feuerwehr bereits gelöscht war.
Sägearbeiten im Baum
Datum: 20. Juni 2026
Alarmzeit: 16:30 Uhr
Alarmierungsart:
Art: Natur
Einsatzort: Kolkwitz, OT Papitz
Mannschaftsstärke: 3
Fahrzeuge: DLA (K) 23-12
Weitere Kräfte: FFW Papitz
Einsatzbericht:
Es hingen abgebrochene Äste in einem Baum und drohten, herunterzufallen. Mittels Drehleiter und Säge wurde die Gefahr beseitigt.
Mal wieder echte FEUERwehr
88 Mal ist die Ortswehr Kolkwitz im vergangenen Jahr ausgerückt. Verglichen mit den Vorjahren war sehr oft tatsächlich ein Feuer der Grund für den Einsatz. Zur Jahreshauptversammlung am 16.01.2026 wurde Bilanz gezogen.
Schaut man sich die Einsatzstatistik vergangener Jahre an, dann stellt man fest, dass der Name „FEUERwehr“ nicht mehr ganz zutrifft: Nicht nur in Kolkwitz, machen Brandeinsätze nur noch rund ein Drittel der Gesamteinsätze aus. Viel öfter wird die Feuerwehr zu Verkehrsunfällen, umgefallenen Bäume oder zur Türnotöffnung gerufen. Im Jahr 2025 war fast jedes zweite Mal ein Brandeinsatz der Grund, warum Sirene und Pieper für die Kolkwitzer Kameradinnen und Kameraden ging. Der Schwerpunkt lag hier vor allem im Juni, so Ortswehrführer Christian Otte bei seinem Jahresrückblick: „Ich erinnere mich an einen Tag, da wurden wir fünf Mal alarmiert und sind mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug in den Wald gefahren, was wir sonst eigentlich selten machen, weil das eigentliche Waldbrandfahrzeug schon überörtlich im Einsatz war. Selbst das W50-Tanklöschfahrzeug, das eigentlich schon gar nicht mehr alarmiert wird, tauchte an der Einsatzstelle auf, da haben manche nicht schlecht geguckt.“ Die Kolkwitzer Ortswehr ist der Stützpfeiler für den Brandschutz in der Großgemeinde. Das zeigt sich schon daran, dass von 114 Gesamt-Einsätzen für die Gemeindewehr ein Auto aus der Ortswehr mit rausgefahren ist. Und das auch überorts, so Gemeindebrandmeister Steffen Theiler: „Besonders im Bereich Burg war Kolkwitz gleich mehrfach gefordert. Und ich bin dankbar und stolz, dass das Einsatzziel in jedem Fall erfüllt worden ist.“
Platzprobleme im Gerätehaus
Und auch abseits der Einsatzstelle hat sich die Ortswehr ihren Ruf erarbeitet, der sich auszählt und herumspricht: Sowohl die Einsatzabteilung als auch die Jugendfeuerwehr kann sich über steigende Mitgliederzahlen freuen. Was allerdings inzwischen für erhebliche Platzprobleme sorgt. Zwar wurden weitere Umkleiden improvisiert, aber selbst hier ist schon jeder Haken wieder belegt. Und auch in der Fahrzeughalle ist es voller geworden. Die Gemeinde hat hier den neuen Mannschaftstransporter untergestellt und natürlich die Miet-Drehleiter. Um die bedienen zu können wurden sechs Kameraden in Rekordzeit zu Drehleitermaschinisten ausgebildet und sowohl die Führungskräfte als auch die restliche Truppe wurden am neuen Gerät geschult, um es auch wirklich effektiv einsetzen zu können. So konnte die Leiter wie geplant zum 1. April in Dienst genommen werden und rollt seitdem regelmäßig mit nach draußen und hat sich mehr als bewährt, so Christian Otte. Sechs mal ist die Leiter auch alleine angefordert worden. Das Ganze hat natürlich die Ausbildungsstunden in die Höhe getrieben: Über 1.200 Stunden Aus- und Weiterbildung sind so im Jahr 2025 zusammengekommen. Insgesamt leisteten die Mitglieder der Ortswehr im vergangenen Jahr 8.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Würde man hierfür nur den Mindestlohn von 13,90€ ansetzen, entspräche das Kosten von 111.200 Euro. Und die Feuerwehr ist jeden Cent davon wert.
Personell und technisch ist die Ortswehr gut gerüstet für die Herausforderungen, die das Jahr 2026 mit sich bringen wird. Und schon jetzt steht fest: Das Stundenkonto der 50 Aktiven wird auch in diesem Jahr ordentlich klingeln.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden folgende Beförderungen und Auszeichnungen vorgenommen:
|
Beförderungen |
|
| Zum Anwärter | Felix Heyne
Linus Lisk Julian Fietze |
| Zu Feuerwehrfrau bzw. Feuerwehrmann | Kimberly Seidel
Luca Woitow Stan Kuhne Lara Sobich |
| Zu Löschmeisterin bzw. Löschmeister | Julia Koal
René Rönnebeck Silvio Unger |
| Zum Brandmeister | Norman Hoffmann
Christian Bobowk |
|
Auszeichnungen |
|
| 10 Jahre treue Dienste | Katrin Koal
Ilona Dahley Philipp Bachmann Christoph Tietz |
| 20 Jahre treue Dienste | Jan Clausnitzer |
| 30 Jahre treue Dienste | Kerstin Neumann
Ronny Schadow |
| 60 Jahre treue Dienste | Waltraud Dubrau
Gisela Pujo |
| Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes SPN e.V. in der Sonderstufe | Christian Otte
Steffen Theiler |
| Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes SPN e.V. | Christoph Rother |
| Ehrenzeichen der Kreisjugendfeuerwehr in der Stufe Bronze | Jan Clausnitzer |
Ein praller Sack zum Jubiläum
Was als spontane Idee im Corona-Jahr 2020 begann, ist inzwischen zur festen Tradition geworden: Die Feuerwehr bringt den Weihnachtsmann zu den Menschen, die die Festtage nicht zu Hause im Kreise der Liebsten verbringen können.
Eine feste Station ist dabei das Ronald McDonald Haus in Cottbus. Die Familien waren in diesem Jahr zwar gerade unterwegs, aber der Kolkwitzer Feuerwehr-Weihnachtsmann wurde in gewohnt-gemütlicher Runde freudig von den Mitarbeiterinnen begrüßt und mit Keksen gefüttert, während seine Engelchen das Spielzimmer testen durften.

Gemeinsam ließen wir die vergangenen fünf Jahre Revue passieren und natürlich legte der Weihnachtsmann auch was unter den Baum im Familienzimmer.

Schon auf dem Weg ins benachbarte Universitätsklinikum MUL-CT musste der Weihnachtsmann das ein oder andere Mal anhalten, weil er von leuchtenden Kinderaugen entdeckt worden war. Natürlich durften die Kleinen – mit Einverständnis der Eltern – auch in den großen Sack greifen. Passenderweise war am Besuchstag gerade im Eingangbereich ein Konzert zugange, klar, dass die kleinen Besucher hier auch vom Weihnachtsmann beschenkt wurden. Auf der Kinderstation hatten wir uns im Vorfeld angekündigt, weil wir nicht nur mit Süßigkeiten kommen wollten, die ja nicht alle jungen Patientinnen und Patienten vertragen. Beim Kameradschaftsabend hatten wir gesammelt, wie in jedem Jahr haben wieder mehrere Kameraden auf ihre jährliche Aufwandsentschädigung verzichtet und es gab großzügige Spender, so dass wir einen Scheck über stolze 450 Euro an Chefärztin Dr. Simone Stolz überreichen konnten. Sie hatte davon bereits Bücher, Spielzeug und Rucksäcke für Insulinpumpen besorgt.

Wir erfuhren, dass 19 Kinder die Weihnachtstage auf der Station verbringen mussten und der Weihnachtsmann konnte für das ein oder andere strahlende Lachen sorgen, alleine dafür hatte sich der Aufwand gelohnt.
Bereits in der Vorwoche war der Feuerwehr-Weihnachtsmann in der Großgemeinde unterwegs, die Erzieherinnen der Naturkita Kinderwelten hatten im Vorfeld die Wunschliste übermittelt. Die Freude war groß, als der Weihnachtsmann mehrere Packungen Magnet-Bausteine vorbeibrachte.
In der Kita Zwergenstübchen hatten die Kinder eigentlich am Folgetag mit dem Weihnachtsmann gerechnet und waren etwas überrascht, dass er schon so zeitig kam. Doch der Feuerwehr-Weihnachtsmann konnte aufklären: Es gibt soviel zu tun, dass der Weihnachtsmann und sein Bruder sich die Arbeit teilen. Und so gab es bei der ersten von zwei Bescherungen auch hier Bücher und Spielzeug. Und ein kleines Ständchen für den Mann mit dem Sack.
Und dann gab es noch eine ganz besondere Station für den Weihnachtsmann. Denn auch fast schon traditionell nutzen wir die Weihnachtsaktion, um uns bei Menschen zu bedanken, die sich in der Gemeinde engagieren und/oder die Feuerwehr besonders unterstützen. Und so wunderte sich Sebastian Stöhr nicht schlecht, als der Weihnachtsmann auf dem Hof stand, als er nach Hause kam und für ihn und alle anderen Mitarbeiter des Bauhofs einige Geschenke überreichte. Denn der Bauhof – und vor allem Sebastian – ist immer da, wenn man ihn braucht. Sei es im Einsatz, oder bei Übungen. Egal, ob Technik gebraucht wird, oder Material. Die Überraschung war gelungen:

Wir bedanken uns bei allen, die diese Aktion seit Jahren unterstützen, sei es finanziell, organisatorisch oder auch personell. Ein besonderer Dank gilt unseren Engelchen Frieda und Pia und und natürlich dem Weihnachtsmann! Wir bedanken uns auch bei wie Henry Frenzel, der seiner alten Ortswehr einen großzügigen Betrag gespendet hat und beim Leiter des Kauflands Kolkwitz, Michelle Becker, der uns erneut jede Menge Süßigkeiten zur Verfügung gestellt hat. Und im kommenden Jahr wird der Weihnachtsmann wieder auf Tour gehen.

































