Sicher durch den Advent

In vielen Wohnzimmern brennt die dritte Kerze auf einem inzwischen schon sehr trockenen Adventskranz. Wenn aber aus dem romantischen Kerzenschein ein richtiges Feuer wird, ist es ganz schnell aus mit der Besinnlichkeit. Auch die ersten Weihnachtsbäume werden schon aufgestellt und geschmückt. Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Adventszeit zahlreiche folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen vermieden werden könnten.

Ich bin nur 2 Minuten aus dem Zimmer!

In diesen zwei Minuten kann Ihr Adventskranz allerdings schon die komplette Wohnung in Brand setzen, wie hier in diesem Video von Antenne Düsseldorf zu sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=ZPkYHHAoLqM

 

Neun einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder nicht gelangen können.
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
  • Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
  • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
  • Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.
  • Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
  • Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel und sind ab Ende des Jahres Pflicht in Brandenburg. Übrigens passen sie perfekt als Geschenk auf den Gabentisch!

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Adventzeit ohne einen Hausbesuch von uns!

Wasserrohrbruch

Unweit der Einsatzstelle vom Vormittag war erneut die Wasserleitung gebrochen. Die Feuerwehr sperrte die Straße ab und leuchtete die Einsatzstelle aus. Es hatte sich eine kapitale Pfütze gebildet, die Teile eines Feldes und auch der Straße bedeckte. Die Feuerwehr pumpte daher wieder den Graben aus, damit das Wasser ablaufen konnte. Der Wasserversorger war ebenfalls vor Ort und sperrte die Leitung ab.

Wasserrohrbruch

Auf einem Grundstück war eine Wasserleitung geplatzt. Das Wasser spülte Teile des Gartens aus und drohte in eine Garage zu laufen. Die Feuerwehr errichtete Barrieren, sperrte die Straße ab und pumpte den Graben ab, der die Wassermassen nicht mehr fassen konnte. Der Wasserversorger konnte die Leitung abdrehen.

Jugend-Ausbildung eingestellt

Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung hat die Wehrführung beschlossen, alle Jugend-Ausbildungen in der Großgemeinde aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres einzustellen. Wir setzen das in unserer Ortswehr natürlich um.

Davon betroffen ist auch unser geplantes Ausbildungsjugendlager, das in diesem Jahr damit leider nicht stattfinden kann.

Wir hoffen, dass sich die Situation bald wieder entspannt und freuen uns auf spannende Ausbildungen in hoffentlich naher Zukunft!

Verkehrsunfall

Ein Anhänger hatte sich vom Auto gelöst und war in den Gegenverkehr geraten. Dabei wurden mehrere Personen leicht verletzt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, stellte den Brandschutz sicher und fing auslaufende Flüssigkeiten auf.

Ölspur

Im Ortsteil Hänchen war eine Ölspur gemeldet worden. Noch auf Anfahrt stellte diese sich als so klein heraus, dass für unsere Ortswehr der Einsatz abgebrochen werden konnte.