Baum auf Straße

Baum auf Straße

Sturmtief “Benett” hat in der Gemeinde vergleichsweise wenig Schäden angerichtet. In der Leuthener Straße waren dennoch einige Bäume umgefallen und blockierten die Straße. Der Bauhof war ebenfalls vor Ort und übernahm die Einsatzstelle. Für die Feuerwehr bedeutete das Einsatzabbruch.

Ein Jahr der Veränderungen

2018 war für die Kameradinnen und Kameraden der Kolkwitzer Ortswehr mit 67 Einsätzen zwar ein eher ruhiges Jahr, aber abseits der Einsatzstelle war es recht turbulent: Ein neues Löschfahrzeug, viele Feiern und ein Wechsel der Ortswehrführung.

Monika Dubrau bedankt sich bei Steffen und Ralf für die geleistete Arbeit
Monika Dubrau bedankt sich bei Steffen und Ralf für die geleistete Arbeit

Nach 18 Jahren war es das letzte Mal, dass Ralf Pujo die Sitzung eröffnete – diesmal unter dem Heulen der Sirene. Das war allerdings keine geplante Abschiedszeremonie, sondern ein echter Einsatz. Zum Glück stellte sich schnell heraus, dass die Kolkwitzer KameradInnen am Einsatzort nicht benötigt werden und die Versammlung konnte starten. In seiner Eröffnungsrede bedankte sich Ralf Pujo bei allen, die ihn in den letzten Jahren unterstützt und ihm den Rücken frei gehalten haben. Seit 2001 leitet Ralf Pujo die Geschicke der Kolkwitzer Ortswehr, von Anfang an unterstützt durch Steffen Theiler als Gerätewart und stellvertretender Ortswehrführer. Mitte des Jahres gaben beide bekannt, ihre Posten an der Spitze der Ortswehr zur Jahreshauptversammlung niederzulegen und die Führung in jüngere Hände abzugeben. Allerdings wollen sie ihren Nachfolgern noch weiter beratend zur Seite zu stehen. Einen wichtigen Rat gaben sie schon früh: Die Verantwortung auf mehreren Schultern zu verteilen. So fand sich ein achtköpfiges Team aus verschiedenen Generationen, das künftig die Ortswehrführung bildet. Angeführt vom neuen Ortswehrführer Marco Kunisch und seinem Stellvertreter René Badack.
Marco Kunisch weiß, dass er und sein Team in recht große Fußstapfen treten: „Ralf und Steffen waren diejenigen, die die Mannschaft zusammengehalten haben und sich darum bemüht haben, die Kameradschaft weiter auszubauen. Dieser Effekt stellt sich nicht automatisch ein. Ich bin ehrlich gesagt sehr froh, dass ein Großteil der ‚alten‘ Wehrleitung weiterhin motiviert sind mit uns ‚neuen‘ zusammenzuarbeiten. Bei allem Neuen ist die Erfahrung aus dem Alten das Wichtigste.“

Bürgermeister Karsten Schreiber ernennt René Bdack zum neuen stellvertretenden Ortswehrführer
Bürgermeister Karsten Schreiber ernennt René Badack zum neuen stellvertretenden Ortswehrführer

Deutliche Veränderungen gab es an den Uniformen mehrerer Kameraden: Dennis Koal, Martin Mathow und Christian Otte wurden zum Brandmeister und damit in einen „Offiziersgrad“ befördert. Sie tragen damit ab sofort die silberne Kordel an der Mütze. Davon sind unsere vier Neuzugänge noch ein Stück entfernt: Pascal Beck, Jonas Hohm, Merlin Irmer und Tatjana Neumann hatten im vergangenen Jahr bereits zahlreiche Einsätze mitgefahren. Die ehemaligen Jugendfeuerwehrleute wurden nun nach absolviertem Truppmann-Lehrgang zum Feuerwehrmann bzw. Feuerwehrfrau befördert.

Noch in Rot, bald in Silber: Die neuen Brandmeister.
Noch mit roten Ärmel-Abzeichen, bald in Silber: Die neuen Brandmeister.

Nicht nur personell hat sich im vergangenen Jahr einiges getan, sondern auch technisch. Wichtigster Meilenstein war natürlich die Indienststellung des neuen HLF20, das das alte Löschgruppenfahrzeug ablöst und technisch auf dem neuesten Stand ist. Eine Investition, die die Gemeinde komplett aus Eigenmitteln bezahlt hat. Und die sich schon bezahlt gemacht hat, so Ordnungsamtsleiter Martin Mathow: „Gerade bei Verkehrsunfällen auf der L49 kam die neue Ausrüstung zum Einsatz. Durch sie habt Ihr mindestens ein Menschenleben gerettet.“ Fast jeder zweite Einsatz im Jahr 2018 war eine sogenannte technische Hilfe, also z.B. ein Verkehrsunfall. Zwar gab es auch einen größeren Waldbrand bei Zahsow, zu dem die Kameradinnen und Kameraden mehrfach ausrücken mussten, aber im Waldbrandjahr 2018 blieb die Großgemeinde glücklicherweise größtenteils verschont. Allerdings rückten 3 Kameraden zum Großbrand nach Treuenbrietzen aus, um die Kräfte dort zu unterstützen.

Hinter der Kolkwitzer Ortswehr liegt also ein Jahr der Veränderungen und technisch wie personell neu aufgestellt geht es ins Jahr 2019.

Die Ortswehrführung 2019 im Überblick:

Ortswehrführer: Marco Kunisch
Stellvertretender

Ortswehrführer:

René Badack
Jugendwart: Christian Otte
Gerätewart: Dennis Koal
Ausbildung: Mathias Kappa
Öffentlichkeitsarbeit: Sascha Erler
Kultur: Michael Dahley
Frauen: Monika Dubrau (kommissarisch)

Folgende Auszeichnungen wurden vorgenommen:

Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes Spree-Neiße e.V. :
Ralf Pujo
Steffen Theiler

10 Jahre treue Dienste:
Christian Bobowk

20 Jahre treue Dienste:
Simone Schumann
Norman Hoffmann

30 Jahre treue Dienste:
Ralf Pujo
Steffen Theiler
Sascha Erler

Beförderungen:

Zu Feuerwehrmann/Feuerwehrfrau wurden befördert:
Pascal Beck
Jonas Hohm
Merlin Irmer
Tatjana Neumann

Zum Oberlöschmeister wurden befördert:
René Buchan
Christian Bobowk
Sascha Erler

Zum Brandmeister wurden befördert:
Dennis Koal
Martin Mathow
Christian Otte

Verkehrsunfall

Die Feuerwehr wurde zu einem Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen alarmiert. Bevor die Kolkwitzer Ortswehr eintreffen konnte, gaben die KameradInnen aus Hänchen bereits Entwarnung: Eine verletzt Frau konnte ohne technische Hilfe aus dem Pkw befreit werden. Die Hilfe der OW Kolkwitz wurde nicht mehr benötigt.

Sicher ins neue Jahr

Gerade sind die Weihnachtstage vorbei, schon geht die Knallerei los.

Das Team der Kolkwitzer Feuerwehr wünscht Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wir wollen natürlich, dass Sie sicher ins Jahr 2019 rutschen.

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) gibt folgende acht Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier heraus:

  •  Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
  • Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
  • Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser. Beachten Sie örtliche Regelungen.
  • Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg – und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
  • Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Hierbei kann es zu schwersten Verletzungen kommen! Artikel, die in Deutschland zum Verkauf zu Silvester freigegeben sind, müssen über eine Prüfnummer der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung) verfügen.
  • Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
  • Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
  • Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe durch Feuerwehr und Rettungsdienst.

Quelle: www.feuerwehrverband.de

Und noch ein Hinweis, weil die Grenze so nah ist: Zwar haben die Böller, die Sie in Polen kaufen können, inzwischen fast alle ein Prüfsiegel, allerdings dürfen Sie nicht alles, was Sie dort kaufen, auch nach Deutschland einführen. Die Feuerwerkskörper der Kategorie F3 und F4 dürfen nur von geschultem Personal transportiert und abgefeuert werden. Die Sprengkraft kann lebensgefährlich sein.

Kommen Sie gesund ins neue Jahr!

Vermeindlicher PKW-Brand

Eine Demonstration der Standheizung

Ein Anwohner alarmierte die Feuerwehr, weil ein abgestelltes Auto aus dem Motor-Bereich stark qualmte. Der Besitzer des Autos konnte dem Anrufer, der angerückten Feuerwehr und der Polizei allerdings Entwarnung geben: die frisch montierte Standheizung sorgte für die Rauchwolken.