Wohnungsbrand

Im 2 Stock eines Hauses brannte eine Wohnung. Die Feuerwehr suchte mit Atemschutz  die Räume ab, um auszuschließen, dass sich noch Personen in der Wohnung befinden, und löschte den Brand.

Die Bewohner hatten die Wohnung allerdings schon verlassen. Dennoch musste eine Person mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung an den Rettungsdienst übergeben werden.

Person auf Schiene

Ein Zug musste eine Notbremsung einlegen, weil er das Fahrrad einer Dame touchiert hatte, die offenbar den Bahnübergang trotz Schranken überquert hatte.

Weil die Frau aber offenbar verschwunden war, wurde sie von der Feuerwehr gesucht. Sie hätte verletzt sein oder unter Schock stehen können. Während der Sucharbeiten musste die Strecke Berlin/Cottbus ca eine Stunde gesperrt werden. Trotz mehrstündiger Suche blieb die Dame aber verschwunden.

Laut eines Medienberichts konnte die Polizei durch einen Zeugenhinweis die Identität der Frau feststellen. Sie ist unverletzt, muss aber die Kosten des Einsatzes tragen.

Bericht bei “Niederlausitz aktuell”

Tragehilfe

Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst beim Transport einer Patientin in den Rettungswagen.

Tragehilfe

Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst beim Transport eines Patienten in den Rettungswagen.

Tragehilfe

Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst beim Transport einer Patientin in den Rettungswagen.

Gut gerüstet fürs neue Jahr

62 mal waren die Kameradinnen und Kameraden der Kolkwitzer Wehr vergangenes Jahr im Einsatz. Bei der Jahreshauptversammlung am 16.Januar konnte Ortswehrführer Ralf Pujo eine eindrucksvolle Bilanz ziehen: “Das ist schon eine reife Leistung. Rechnet man die durchschnittliche Einsatzzeit und das Personal mal zusammen, kommen wir auf 42.000 geleistete Einsatzstunden. Ehrenamtlich.” Ralf Pujo ist besonders stolz auf die hohe Tagesbereitschaft. Selbst wenn die Sirene mitten am Tag unter der Woche geht, stehen im Schnitt 8,2 Einsatzkräfte im Gerätehaus. Auch dank der Tatsache, dass inzwischen 8 Mitarbeiter im Bauhof und der Gemeindeverwaltung Mitglieder der Feuerwehr sind.

Dabei ist der Name Feuerwehr inzwischen etwas irreleitend, stellte Gemeindebrandmeister Jürgen Rehnus mit Blick auf die Einsatzstatistik fest: In 2/3 aller Fälle rückte die Feuerwehr im vergangenen Jahr zur technischen Hilfeleistung aus, wie Verkehrsunfälle oder Türnotöffnungen. Dieser veränderten Lage muss sich die Wehr stellen, so Jürgen Rehnus. In diesem Jahr soll deshalb ein Gasmessgerät und ein Türnotöffnungs-Set bereitgestellt werden.

Doch die Technik nützt nichts, wenn niemand damit umgehen kann. 40 Stunden im Jahr muss ein Feuerwehrangehöriger pro Jahr für Fortbildungen einplanen, zitiert Ausbildungsleiter Matthias Kappa die Vorschriften. 2014 standen in Kolkwitz 8 Schulungen und 15 Übungen auf dem Programm. Dazu kamen noch diverse Lehrgänge, Atemschutzübungen und natürlich die Schulung am neuen Digitalfunk.

Auch die Jugendfeuerwehr war nicht träge im Jahr 2014. Sie traf sich zu regelmäßigen Übungen, sicherte Fackelzüge in der ganzen Gemeinde ab oder half bei Projekttagen in der Schule. Besonders in Erinnerung dürfte den jungen Kameradinnen und Kameraden das Einsatzübungslager im Oktober und das Pfingstlager. Jugendwart Christian Otte konnte zwei neue Mitglieder in der Jugendfeuerwehr begrüßen, musste sich aber von zwei anderen verabschieden: Florian Großmann und Michelle Quapil wechselten zum Jahreswechsel in die aktive Wehr. Die Jugendfeuerwehr besteht damit momentan aus 10 Jungen und einem Mädchen.

Und die Feuerwehr konnte noch einen weiteren Neuzugang verbuchen: Marko Kunisch ist von der Feuerwehr Schipkau nach Kolkwitz gewechselt.

Natürlich wird die Jahreshauptversammlung traditionell auch für Beförderungen genutzt:

Zu Feuerwehrfrau/Feuerwehrmann:  
Ronja Meinhold, Florian Großmann, Michelle Quapil
Zum Oberfeuerwehrmann:  
William Janhöfer
Zum Hauptfeuerwehrmann:  
Christian Bobowk, René Buchan, Sascha Erler, Norman Hoffman
Zum Oberlöschmeister:  
Christian Otte

Außerdem wurden langjährige Kameraden ausgezeichnet.

Für 10 Jahre treue Dienste:
Jan Clausnitzer und Falko Franz

Für 20 Jahre treue Dienste:
Kerstin Neumann und Ronny Richter

Personell ist die Feuerwehr also gut aufgestellt für das kommende Jahr. Gerätewart Steffen Theiler merkte allerdings an, dass das Durchschnittsalter der Fahrzeuge inzwischen über 20 Jahre liegt und die Instandhaltung immer aufwendiger wird. Bürgermeister Fritz Handrow musste die Hoffnungen auf eine baldige Ersatzbeschaffung allerdings zerschlagen. Dafür versprach er, dass Umfeldgestaltung des Gerätehauses bis zum Feuerwehrjubiläum umgesetzt wird.
Wir möchten in diesem Jahr nämlich mit Ihnen feiern und zwar

105 Jahre Feuerwehr Kolkwitz und 20 Jahre Jugendfeuerwehr Kolkwitz
am 6. Juni 2015
rund ums Gerätehaus.

Nähere Einzelheiten folgen, aber den Termin sollten Sie sich schon mal vormerken.

Die Feuerwehr Kolkwitz wünscht Ihnen ein tolles 2015 – hoffentlich ohne Hausbesuch durch uns 🙂

Feuerwehr sorgt für Kinderlachen

Die Kinder der Kita “Zwergenstübchen” in Kolkwitz konnten sich über vorzeitige Weihnachtsgeschenke von der Feuerwehr freuen. Ortswehrführer Ralf Pujo überbrachte einen dicken Korb mit Spielzeug: Bücher, Puppen für die Kleinen, einen Lernkasten und ein feuerwehrrotes Rutschfahrzeug. Kitaleiterin Kathrin Petzold hatte die Sachen mit ausgesucht: “Genau das, was wir gut gebrauchen können. Bei den Rutschfahrzeugen haben wir immer einen ziemlichen Verschleiß und der Lernkasten läßt sich bei Bedarf später prima erweitern.”

Möglich wurde diese Spende durch die Besucher des Kolkwitzer Oktoberfestes, auf dem die Feuerwehr  Getränke, Würste und Kuchen angeboten hatte. Ein Teil des Erlöses soll so wieder den Kolkwitzer Kindern zu gute kommen.

Spende an Kita
Stellvertretend für alle Kitakinder nahm die Igel-Gruppe das Spielzeug aus den Händen von Kitaleiterin Kathrin Petzold und Ortswehrführer Ralf Pujo entgegen.

Baum auf Straße

Ein kleinerer Baum war im Bodenbereich gebrochen und drohte auf die Straße zu kippen. Die Feuerwehr sichterte die Stelle, fällte den Baum und beräumte die Straße

Brand klein

Die Feuerwehr wurde zu einem Brand gerufen. Der stellte sich vor Ort allerdings als Privatfeuer heraus. Der Grundstückseigentümer wurde belehrt, das bei starkem Wind mit Funkenflug zu rechnen sei. Daraufhin löschte er das Feuer.